Dienstag, 10. Februar 2009

Probleme mit SketchUp

Ein großes Problem bei SketchUp war, dass das Erstellen mancher Gebäude, Dächer oder Fenster eher wahllos war, weil die Flächen nicht schlossen und man musste mehrmals die Linien nachfahren. Ebenfalls ist es einem erst später aufgefallen, wenn man in die falsche Richtung "gebaut" hat, denn wenn man aus einem bestimmten Blickwinkel schaute, passte es. Hat man das Modell gedreht, hat man erkannt, dass man in die Luft gebaut hat. Um nicht jedes Fenster einzeln machen zu müssen, konnte man diese kopieren. Hat man aber nicht genau darauf geachtet, ob man alles markiert und gruppiert hatte, fehlte nachher eine Seite. Die meisten Probleme hatte ich beim Drehen und Verschieben, da ich nie den richtigen Winkel gefunden habe, weil das Programm aufgrund der Laternen ziemlich langsam wurde und ich meist zu weit gedreht hatte. Wie gerade erwähnt, wurde das Programm ziemlich langsam, je mehr Komponenten dazu kamen und der Schatten eingeschaltet war, hatte ich angst, dass gar nichts mehr gehen würde.
Bei diesem Programm war es wieder einmal so, dass ich manchmal so lang rumgeraten habe bis es gepasst hat und dadurch immer besser damit klar kam. Trotzdem gibt es noch einige Dinge, die ich bei dem Programm nicht verstehe und auch noch zum Schluss noch raten und probieren musste bis es endlich klappte.

Übung 6: 3D Stadtmodell


Die Aufgabe war es mit Hilfe des Programms SketchUp den Marktplatz von Neustadt nach zu bauen. Auf dem Grundriss, den wir bekommen hatten, mussten wir die Linien nachzeichnen, um die Gebäude hochziehen zu können. Da man es selten schaffte auf Anhieb die richtige Höhe zu erreichen, konnte man die gewünschte Höhe eingeben und der Stift stockte an der Stelle. Um die Dächer zu machen, musste man an den Giebelseiten in der Mitte Linien hochziehen und musste diese dann verbinden damit sich das Dach ergibt. Um genau zu wissen wie die Dächer aussehen, habe ich Live Search und Google Earth verwendet. Das Erstellen der Dachfenster war zu Beginn relativ schwierig, da die Linien oft schief verlaufen sind. Erst durch die Zuhilfenahme der Koordinatenachsen war es möglich die Fenster "ordentlich" zu erstellen. Nachdem die Häuser fertig waren, habe ich die Fassaden mit Hilfe des Werkzeugs "Textur" auf die Häuser gebracht und dann zurecht gezogen, falls diese noch nicht passten. Dies war besonders schwierig bei den Häusern, die mit der Giebelseite zum Platz standen. Es war nämlich ziemlich zeitaufwendig bis man die richtige Position gefunden hatte. Im Gegensatz dazu war das Einfärben der Dächer recht simpel, es ging relativ schnell, da man diese unter Materialien finden konnte. Die Fenster sind lichtdurchlässig, damit das ganze realer aussieht. Somit waren die Häuser jetzt komplett fertig. Ich habe dann ein Rechteck, um den Platz gezogen, um den Boden ein zu färben. Danach war es möglich Bänke, Mülleimer, Bäume, Laternen sowie Personen in das Modell reinzubringen. In die Mitte des Platzes habe ich einen Brunnen gesetzt, den ich selber gestaltet habe. Zu guter letzt habe ich den Schatten eingeschaltet, damit der Sonnenstand vom am 02.02 um 11.45Uhr dargestellt wird.

Übung 5- Bestandsaufnahme und Fassadenentzerrung








Die Aufgabe dieser Übung war die Fassaden zu entzerren von den Bildern, die wir in Neustadt auf dem Marktplatz gemacht haben. Um die Fassaden zu bearbeiten, habe ich das Freistellungswerkzeug benutzt, somit konnte das Bild entzerrt werden. Da das Bild danach noch nicht "richtig" aussah, sondern noch ein wenig schief war, habe ich es perspektivisch bearbeitet bzw. mit dem Werkzeug "verkrümmen" gearbeitet. Das war die geringste Arbeit, denn der größere Aufwand galt dem Retuschieren von Menschen, Bäumen und Laternen. Dies habe ich mit Hilfe des Kopierstempels und dem Auschneiden gewisser Bereiche wie zum Beispiel der Fenster, doch noch geschafft. Es war anstrengend kleine Äste an Fenstern wegzubekommen. Da man meistens den Rahmen schief weiterführte. Wenn es sich ergab konnte man die obere Fensterreihe ausschneiden und auf die untere drauflegen und konnte sich somit die Arbeit mit dem Stempel ersparen. Man musste darauf achten immer sehr genau zu arbeiten. Während der Arbeit mit dem Kopierstempel wurde bewusst wie unterschiedlich die Farben der Hauswände sind. Denn die Fassade hatte keine einheitliche Farbe. Man musste auf Unterschiede achten,sonst sah das Haus so aus als wäre es nicht ordentlich gestrichen worden. Schwierig war es ebenfalls die Schaufenster zu bearbeiten, da man drauf achten musste, was man nachher darin sieht. Denn man sollte ja nicht auf den ersten Blick erkenne, dass die Bilder bearbeitet sind.
Zusammengefasst war es wieder einmal eine interessante Aufgabe mit gewissen Tücken, bei der man sich intensiv mit dem Programm auseinander setzen musste, um das gewünschte Ziel zu erreichen.