
1. Was ist ein Ellipsoid?
Die Annahme, dass die Erde eine Kugel ist, ist für die Erstellung von Karten in größeren Maßstäben zu ungenau. Ein Ellipsoid stellt die komplexe Form der Erde mathematisch so genau wie möglich dar. Die Entfernung von den Polen zum Erdmittelpunkt ist geringer als vom Äquator zum Erdmittelpunkt. Es gibt einige verschiedene Ellipsoid-Modelle, die für die unterschiedlichen Regionen der Erde optimierte Ergebnisse liefern sollen. Somit wird eine ausreichend genau Grundlage für die Lagebestimmung ermöglicht.
www.gdf-hannover.de/lit_html/grass54_v1.0/node22.html#SECTION000922000000000000002.Wie ist die Bezeichnung des Ellipsoids der beim GK-System verwendet wird?
Dem Gauß-Krüger-System liegen das Bessel-Ellipsoid und/oder das Krassowski-Ellipsoid zugrunde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gauß-Krüger-Koordinatensystem3.Worin besteht der Unterschied zwischen geographischen und projizierten, kartesischen Koordinaten?
Legt man den Ursprung eines kartesischen Koordinatensystems in das (Masse-) Zetrum der Erde und definiert weiterhin
-die z-Achse als durch Ursprung und die Pole verlaufend
-die x-Achse senkrecht zur z-achse und durch den Nullmeridian verlaufend
-sowie die y-Achse als senkrecht zur x- und z-Achse stehend.
So kann jeder mögliche Punkt eindeutig durch seine x-, y- und z-Koordiante beschrieben werden.
Geographische Winkelangaben ermöglichen eine für den Menschen wesentlich anschaulichere Art der Positionsdarstellung als kartesische Koordinaten. Sie bilden die Grundlage ellipsoidischer Koordinaten.
Die geographische Länge ist der Winkel zwischen Nullmeridian und dem Langengrad.
Die geographische Breite ist der Winkel zwischen der Lotrichtung(der Erdoberfläche) und dem Äquator.
Mittels geographischer Länge und Breite lassen sich Punkte auf der Oberfläche kugelähnlicher Körper eindeutig darstellen.
Der Hauptunterschied zwischen den beiden Koordinaten sind die Einheiten. Geographische Koordinaten werden in Graden und Minuten angegeben und kartesische Koordinaten sind metrisch bestimmt.
www.informatik.fh-wiesbaden.de/*linn/fachsem/GeoCoord/Geodaetische-Koordinatensysteme.pdf-die z-Achse als durch Ursprung und die Pole verlaufend
-die x-Achse senkrecht zur z-achse und durch den Nullmeridian verlaufend
-sowie die y-Achse als senkrecht zur x- und z-Achse stehend.
So kann jeder mögliche Punkt eindeutig durch seine x-, y- und z-Koordiante beschrieben werden.
Geographische Winkelangaben ermöglichen eine für den Menschen wesentlich anschaulichere Art der Positionsdarstellung als kartesische Koordinaten. Sie bilden die Grundlage ellipsoidischer Koordinaten.
Die geographische Länge ist der Winkel zwischen Nullmeridian und dem Langengrad.
Die geographische Breite ist der Winkel zwischen der Lotrichtung(der Erdoberfläche) und dem Äquator.
Mittels geographischer Länge und Breite lassen sich Punkte auf der Oberfläche kugelähnlicher Körper eindeutig darstellen.
Der Hauptunterschied zwischen den beiden Koordinaten sind die Einheiten. Geographische Koordinaten werden in Graden und Minuten angegeben und kartesische Koordinaten sind metrisch bestimmt.
4.Welche Projektionsart liegt dem Gauß-Krüger-System zu Grunde( kurze Erläuterung)?
Dem Gauß-Krüger-Sytem liegt die transversale Mercator-Projektion zu Grunde. Das ist ein ellipsoidbezogenes Berechnungsverfahren, mit dem konforme(winkeltreue) Zylinder-Abbildungen erzeugt werden. Der Zylinder liegt rechtwinklig zur Polachse des Erdkörpers und berührt diesen in zwei Meridianen. Den vorderen dieser beiden nennt man Haupt-und Zentralmeridian, er bildet die Achse für die Hochwerte des projizierten Koordiantensystems. Entlang dieser Linie ist die entstehende Abbildung längentreu. Die zweite Hauptachse des Koordinatensystems verkörpert in der Regel die Abbildung des Äquators. Er bildet eine Gerade rechtwinklig zur Hochachse: die Rechtswerte oder West- Ost- Ausdehnung.
www.olanis.de/knowhow/mapprj/mapprj5.shtml5.Welche Vorteile bietet ein kartesisches Koordiantensystem?
Lokal angepasste (projektions-) Systeme bieten den Vorteil rechtwinkliger Achsen mit einehitlich metrischer Teilung (kartesische Systeme).
www.geoinformatik.uni-rostock.de/einzel.asp?ID=10696.Um welche Einheiten handelt es sich bei GK-Koordianten?
Die Rechts- und Hochwerte werden in Meter angegeben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gauß-Krüger-Koordinatensystem
7.Was versteht man in diesem Zusammenhang unter dem Begriff Meridian?
Der Meridian wird durch die beiden Pole der Erde und den Zenith gebildet. Er steht somit im rechten Winkel zum Äquator und senkrecht zum Horizont. Der Meridian bildet für alle Orte, die auf dem gleichen Meridian liegen, den Mittag mit dem höchsten Punkt der Sonne. Jeder Meridian wird in 360 Grade unterteilt, die zur geographischen Bestimmung benutzt werden.
www.itwissen.info/definition/lexikon/Meridian-meridian.html8.Warum werden im GK-System sog. Meridianstreifen verwendet?
Die Erde wird in 3Grad breite Meridianstreifen eingeteilt. Jeder Meridianstreifen geht vom Nord- bis zum Südpol und seine anliegenden Meridiane sind genau 3 Grad auseinander. Mit zunehmender Streifenbreite nehmen bei dieser winkeltreuen Abbildungsart die Streckenverzerrungen am äußeren Rand der Streifen erheblich zu. Bei den Gauß- Krüger- Koordinaten verzichtet man üblicherweise auf eine Korrektur, da die Maximalverzerrungen noch innerhalb der Katastergenauigkeit liegen.
http://en.giswiki.org/wiki/Gauß-Krüger-Koordiantensystem9. Wie erkennt man die Kennziffer des verwendeten GK-Streifens an einer Koordinate?
Dies erkennt man an der ersten Ziffer einer Koordiante.
10. Mit welcher Formel lässt sich einfachsten der zentralmeridian eines beliebigen GK-Streifens berechnen?
Der zentralmeridian ergibt sich( östlich von Greenwich) aus der Formel
ZM=(( Zonennummer-30)*6°)-3° östliche Länge
Für die westliche Hemisphäre gilt:
ZM=((30-Zonennummer)*6°)+3° westliche Länge
www.olanis.de/knowhow/mapprj/mapprj8.shtmlZM=(( Zonennummer-30)*6°)-3° östliche Länge
Für die westliche Hemisphäre gilt:
ZM=((30-Zonennummer)*6°)+3° westliche Länge
11. Übersetzen Sie die Begriffe "Easting" und "Northing" im aktuellen Kontext.
Easting(engl.)= Rechtswert, die x-Koordinate( Ostrichtung positiv) in einem ebenen Koordinatensystem
Northing(engl.)= Hochwert, die y-Koordiante in einem ebenen Koordinatensystem
www.geoinformatik.uni-rostock.de/einzel.asp?ID=572
www.geoinformatik.uni-rostock.de/einzel.asp?ID=1259Northing(engl.)= Hochwert, die y-Koordiante in einem ebenen Koordinatensystem
www.geoinformatik.uni-rostock.de/einzel.asp?ID=572
12.Was vertsteht man unter den Begriffen "False easting" und "False Northing"
Der natürliche Ursprung des gauß-krüger-Koordinatensystems findet sich in der Regel im Schnittpunkt des zentralmeridians mit dem äquator. In seltenen fällen wird eine Ursprungslatitude angegeben, dann bildet der Schnittpunktdes zentralmeridians mit dieser latitude den natürlichen koordiantenursprungs. Dieser wird häufig mittels eines X- und/oder Y- Offsets verschoben, um z.B. negative Rechts-/Hochwerte zu vermeiden ( meist als False Easting uind False Northing bezeichnet).
www.olanis.de/knowhow/mapprj/mapprj5.shtml13. Werden "False Easting" und "False Northing" beim GK-System eingesetzt?( warum oder warum nicht)
Links vom Zentralmeridian sind die rechtswerte eigentlich negativ und dadurch die streifennummer nicht mehr an höchster stelle stehen würde, werden noch weitere 500000 hinzugezogen. damit ist sicher, dass beispielsweise gauß-Krüger-Koordinaten im streifen 6 immer die Form Rechts= 6xxxxxx.xx haben. der zentralmeridian des streifens 6 hat genau den Rechtswert 6500000.00. Somit existiert ein False Easting, aber einen Offset für die Hochwerte gibt es nicht.
www.olanis.de/knowhow/mapprj/mapprj6.shtml14. Erläutern Sie kurz die Abkürzungen "OGC", "SRS" und "EPSG Codes"
Das Open Geospatial Consortium (OGC) ist eine 1994 gegründete gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Entwicklung vom raumbezogenen Informationsverabreitung (insbesondere Geodaten) auf basis allgemeingültiger Standards zum Zweck der Interoperabilität festzulegen. Derzeit gehören dem OGC über 350 Mitglieder an (wie zum Beispiel Google, microsoft, Nasa, Oracle usw.).
http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Geospatial_ConsortiumEin Koordiantenreferenzsystem ist ein Koordiantensystem, das durch Verknüpfungen mit einem Datum auf die reale Welt bezogen ist. Im falle eines geodätischen Datums oder Vertikalen Datums handelt es sich bei der realen welt um die Erde. Der Begriff wurde in der Norm ISO 19111 Geographie Information- Spatialreferencing by coordinates eingeführt und definiert. Er wird in der Regel mit CRS ( für coordinate reference system) abgekürzt. Ein Synonym ist das mit GML eingeführt SRS (spatial reference system).
http://de.wikipedia.org/wiki/KoordinatenreferenzsysdDie EPSG ist bekannt geworden durch den Aufbau ihres systems von weltweit eindeutigen 4- bis 5-stelligen Schlüsselnummern für Koordinatenreferenzsysteme (EPSG-Codes), das unter gleichen Namen von der Nachfolgeorganisation OPG weitergeführt wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/EPSG-Codes15. Welche "EPSG-Codes" werden in deutschland (beim Einsatz des GK-Systems) verwendet?
- 31466 für GK2
- 31467 für GK3
- 31468 für GK4
- 31469 für GK5

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen